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Anträge Archiv > 2011
Antrag nach § 15 der Geschäftsordnung
Sozialpreis der Stadt Bayreuth
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Hohl,
die Fraktion der Bayreuther Gemeinschaft/Freie Wähler beantragt, den Sozialpreis der Stadt Bayreuth des Jahres 2010 an den Bayreuther Hospizverein zu vergeben.
Der Hospizverein, eine breite soziale Bürgerbewegung, feiert im kommenden Jahr sein 20jähriges Bestehen. Sein zutiefst humanes Anliegen ist es, Menschen in den schwierigsten Situationen ihres Lebens zu helfen. Gegenwärtig zählt er über 500 Mitglieder. Über 50 ehrenamtliche Hospizbegleiter des Vereins begleiten Schwerkranke und Sterbende ambulant zuhause, in Altenheimen, aber auch auf der Palliativstation sowie auf den onkologischen und neurologischen Stationen des Klinikums/KHW und im Albert-Schweitzer-Hospiz (ASH) in Oberpreuschwitz.
Auf der Palliativstation und im ASH sind die Hospizbegleiter täglich präsent und entlasten das hauptamtliche Personal. Mit mehreren Altenheimen bestehen Kooperationsverträge. Jedes Jahr werden mehrere Kurse für Hospiz-Begleiter durchgeführt, an denen etwa 45 Menschen teilnehmen.
Die von Werner Zapf großzügig ausgestattete Bayreuther Hospizstiftung gab auf Initiative des Hospizvereins und seiner damaligen Vorsitzenden Ulla Pauly durch ihren Baukosten-zuschuss das Signal zur Errichtung der Palliativstation am Klinikum Bayreuth. Diese Station ging im Jahr 2003 in Betrieb und gilt bayernweit als vorbildlich.
Das ASH ist seit September 2008 in Betrieb und leistet ebenfalls hervorragende Arbeit.
Die drei Träger ASH, Hospizverein und Diakonie Bayreuth teilen sich das jährliche Defizit des ASH entsprechend ihrer Anteile. Die hier geleistete Arbeit dürfte als beispielhaftes bürgerschaftliches Engagement in ganz Bayern gelten. Die Überreichung des Preises könnte anlässlich des 20jährigen Jubiläums des Vereins im kommenden Jahr vorgenommen werden.
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