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Anträge Archiv > 2011
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
die Umbauarbeiten am Markt sind ja nun fast abgeschlossen und unsere Bürger werden die Neugestaltung unserer "guten Stube" sicherlich als gelungen ansehen und im kommenden Frühjahr und im Sommer auch erstmals genießen können.
Wenn man jedoch die südliche Häuserzeile betrachtet, fällt hier optisch das "Reichshof-Gebäude" durch seine, mit Verlaub gesagt, doch etwas heruntergekommene Fassade besonders negativ auf:
Soweit mir bekannt ist, gibt es im Baurecht auch den Begriff der "Verwahrlosung".
Allgemein wird immer wieder darüber berichtet, dass diese Umstände nicht nur örtliche oder regionale Probleme darstellen und dass nach Lösungen gesucht wird.
So wurde z.B. im "NK" vom 10.02.2011, Seite 3, unter "Schotten bauen Scheinläden" über die "Tristesse geschlossener Läden und verkommener Fassaden" berichtet, die vom Stadtrat der westschottischen Stadt Dumbarton durch Schein-Fassaden zum "potemkinschen Dorf" verändert werden soll.
Aufgrund dieser Sachlage erlaube ich mir, folgende Fragen zur Diskussion zu stellen:
1. Bestehen baurechtlich Möglichkeiten, der "Verwahrlosung" dieser Fassade entgegen
zu wirken, oder wäre es möglich, den Eigentümer des Reichshof-Hauses auf Basis
der Vernunft zur Renovierung der Fassade oder insbesondere zur Demontage
von Leuchtreklame und Anzeigekasten zu veranlassen?
2. Würde eine zusätzlich "Dekoration" der beiden großen Schaufenster das Gebäude
und damit auch die neu gestaltete Fußgängerzone aufwerten?
3. Was ist in Zukunft mit dem Gebäude geplant und sind bereits Kontakte mit
Interessenten vorhanden, wenn ja, wie ist der Sachstand der Verhandlungen?
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