Bayreuther Gemeinschaft


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Gedenktafel für Franz Liszt

Anträge aktuell

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

Ohne diese Briefzeile wäre Bayreuth heute keine "Liszt-Stadt":

"Man möge meinen Leichnam in keiner Kirche, sondern auf irgendeinem Friedhof beisetzen - besonders hüte man sich, ihn von dieser Grabstätte anderswo hin zu überführen. Ich will für meine Leiche keinen anderen Platz haben als den Friedhof, der mir nach dem Herkommen des Ortes, wo ich sterbe, angewiesen wird."

In diesem Willen, den Franz Liszt in einem Brief an Carolyne Sayn-Wittgenstein schon 1869, also 17 Jahre vor seinem Tod, erklärt hat, liegt der Grund, dass Bayreuth in diesem Jahr ein großes Liszt-Jubiläum feiern darf.

Der Weltbürger Franz Liszt, der paneuropäische Musikfürst, wurde also auf dem allgemeinen Stadtfriedhof beigesetzt. Selbst nach der Bestattung stritt man darüber, ob Liszts Leiche nicht nach Weimar, Rom oder Budapest überführt werden sollte. Seine Tochter Cosima setze sich zur Wehr: Bayreuth ist heute Liszt-Stadt.

Ich schlage vor, dass am Todestag von Franz Liszt eine Gedenktafel mit dieser Briefzeile - eventuell nur der zweite Satz - aufgestellt.

Darüber hinaus möchte ich anregen, dass im Zuge der Sanierungsarbeiten des Hauses Wahnfried die Mauer zwischen dem Wahnfried-Garten und der Liszt-Straße entfernt wird, oder zumindest ein Tor angebracht wird, um das (sehr nahe aber durch die Mauer dennoch abgeschiedene) Liszt-Museum in den Fokus der Wahnfried-Besucher und der Stadtführungen zu rücken.

Ich vermute, dass diese Mauer aus den 30er Jahren denkmalgeschützt ist und bitte um Mitteilung, ob dies Maßnahme überhaupt zulässig wäre.




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