Bayreuther Gemeinschaft


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Beleuchtung Hofgarten

Anträge aktuell

Antrag erfolgreich!


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

aufgrund meiner Anfrage vom 29.12.2010 und der Antwort der Stadtverwaltung vom 27.01.2011 beantrage ich, dass die Lampen im Hofgarten durch zeitgemäße und energieeffiziente Leuchten ersetzt werden. Als Lampentyp empfehlen sich die neuen Leuchten im Röhrenseepark. Die Zuständigkeit der Stadt Bayreuth resultiert aus einer "Gestattung zur Anlegung einer Beleuchtung" der Schlösserverwaltung von 1951.

Ich bitte dabei einzuplanen, dass die Lampen auf den Haupttangenten (z.B. Neues Schloss - GMG, zur Stadthalle, Geißmarkt, Durchgang zur Parkstraße) aus Sicherheitsgründen etwas enger gestellt werden. Für 45 Lampen (statt wie bisher 32) hat das Tiefbauamt einschließlich neuer Verkabelung Kosten in Höhe von 100.000 Euro errechnet.

Neben den in der Anfragen aufgeführten Punkten begründe ich den Antrag wie folgt:

- die bisherigen - wirklich nicht schönen - Lampen sind 60 Jahre alt, sind nicht mehr zeitgemäß, werden dem historischen Park schon lange nicht mehr gerecht und sind zum Teil auch kaputt. Ein Austausch steht in den nächsten Jahren ohnehin an.

- aufgrund der fehlenden Spiegel muss mit 150 Watt-Birnen gearbeitet werden, die trotzdem zu dunkel sind. Dabei fällt ein täglicher Strombedarf (150 W x 12 Stunden-Jahresdurchschnitt x 32 Lampen) von 57,6 kw/h an. Eine Vergleichsrechnung mit 36 W-Birnen (Röhrenseeanlage) würde (bei 32 Lampen / 20,06 Cent pro kw/h) eine Kostenersparnis von 3.207 € im Jahr erbringen.

- durch die helleren Lampen und ein engeres Stellen würde das Sicherheitsgefühl erhöht. Das sehe ich auch als Pflichtaufgabe der Stadt.

- ein Austausch in den nächsten Monaten wäre im Zuge der Welterbebewerbung und dem anstehenden Richard-Wagner-Jubiläum und der Erneuerung des Hauses Wahnfried eine besondere Chance.

Überdies mutet die Zuständigkeit der Stadt als zumindest "ungewöhnlich" an. Sicherlich wäre eine Erneuerung der Vereinbarung mit der Schlösserverwaltung schwer vermittelbar. Aber gerade im Zuge der Welterbebewerbung ist eine Kostenbeteiligung des Finanzministerium als Grundstückseigentümer und vor allem "Welterbe-Antragsteller" möglicherweise leichter zu erwirken, als zu einem späteren Zeitpunkt.

Die Notwendigkeit von zweifellos schöneren - aber erheblich teureren - nostalgischen Kandelabern (Friedrichstraße) sehe ich nicht.

Über eine schnelle Einschätzung des Antrages durch das Tiefbauamt und die Polizei würde mich freuen. Darüber hinaus bitte ich, dass über die Notwendigkeit und eine eventuelle Bezuschussung das Gespräch mit der Schlösserverwaltung gesucht wird.

In diesem Zusammenhang bitte ich auch um eine Bewertung, ob man auch über einen Austausch der "Kugelleuchten" rund um das Haus Wahnfried (Energie, Ästhetik) nachdenken sollte.






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